Nach der Pseudonymisierung
⟦Person 1⟧ ruft morgen ⟦Person 2⟧ an. Du erreichst ⟦Person 1⟧ über ⟦Email 1⟧.
DSGVO · Art. 4 Nr. 5
Ersetze Namen und andere personenbezogene Daten durch feste Platzhalter wie ⟦Person 1⟧. Den Umkehrschlüssel bewahrst du getrennt auf. So teilst oder bearbeitest du ein Dokument, ohne die Personen zu zeigen, und stellst die echten Daten später wieder her.
1.000 kostenlose Credits nach Bestätigung deiner E-Mail-Adresse. Erkennung ohne KI, verarbeitet in Europa.
Ein Beispiel
Nach der Pseudonymisierung
⟦Person 1⟧ ruft morgen ⟦Person 2⟧ an. Du erreichst ⟦Person 1⟧ über ⟦Email 1⟧.
Original
Sofie Peeters ruft morgen Jan Claes an. Du erreichst Sofie Peeters über sofie.peeters@beispiel.de.
Was die DSGVO sagt
Art. 4 Nr. 5 DSGVO beschreibt Pseudonymisierung als eine Verarbeitung, nach der sich Daten ohne zusätzliche Informationen keiner Person mehr zuordnen lassen. Diese Informationen werden getrennt aufbewahrt und geschützt.
In anonimize ist das der Umkehrschlüssel. Du bewahrst ihn getrennt vom Dokument auf, als Datei oder in einem Projekt.
Für alle, die zuordnen können, gilt die DSGVO weiter. Nur anonyme Daten fallen heraus (Erwägungsgrund 26).
Die DSGVO nennt Pseudonymisierung beim Datenschutz durch Technikgestaltung (Art. 25) und bei der Sicherheit (Art. 32).
So funktioniert’s
Für Text oder Dateien, in der Sprache des Dokuments.
In einem Projekt erhält dieselbe Person überall denselben Platzhalter.
Pro Dokument oder pro Projekt. Ohne Schlüssel lassen sich die Platzhalter niemandem zuordnen.
Füge den bearbeiteten Text in Text wiederherstellen ein. Das Wiederherstellen ist kostenlos.
Wann pseudonymisieren
Lass ChatGPT, Claude oder Copilot einen Text zusammenfassen und setze die Namen danach wieder ein.
Externe erhalten nur, was sie brauchen.
Arbeite mit echten Dokumenten ohne echte Namen.
Ordne ein Ergebnis der richtigen Person zu.
Preis
Ein Platzhalter für einen Namen aus zwei Wörtern kostet 2 Credits.
Prüfen, Herunterladen und Wiederherstellen kosten nichts.
Einmal pro Organisation. Danach ab 5 € pro Monat.
Fragen
Ja, für alle, die sie mit dem Schlüssel zuordnen können. Der EuGH entschied 2025, dass sie für einen Empfänger, der die Personen vernünftigerweise nicht identifizieren kann, nicht personenbezogen sein müssen. Für dich als Schlüsselinhaber gilt die DSGVO.
Pseudonymisiere, wenn du die echten Daten später zurückhaben willst. Anonymisiere, wenn du veröffentlichst oder die Daten endgültig weitergibst. Anonymisieren lässt sich nicht rückgängig machen.
Du wählst pro Verarbeitung: einen Schlüssel pro Dokument zum Herunterladen oder einen Projektschlüssel. Bewahre ihn nie zusammen mit dem geteilten Dokument auf.
Ja. Füge die Antwort mit den Platzhaltern in Text wiederherstellen ein und wähle die passende Verarbeitung oder den passenden Schlüssel. Bitte das KI-Tool, die Platzhalter unverändert zu übernehmen.
Nicht allein. Pseudonymisierung ist eine Maßnahme unter mehreren. Du bleibst verantwortlich für Rechtsgrundlage, Informationspflichten und die Prüfung des Ergebnisses.
Diese Seite ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.
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